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Meister Eckhart [Tauler, Johannes]: Predigt 68 (DW III)

Enthalten in:Berlin, Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz. Ms. germ. fol. 242
Tauler, Joh.: Predigten gesammelt durch Petrus Noviomagus. 1550. (Abschrift des Drucks)
lfd. Nr.:11
Foliierung:18v-19r
Verfasser:Meister Eckhart [Tauler, Johannes]
Bezeichnung/Überschrift:Predigt 68 (DW III)
Incipit:Opden anderen sonnendach inder advent een sermoen Johannes Tauleri hoe nae god ons is ende sijn rijck in ons selven inwendich sueken ende bekennen sullen aver alle fijt ende stadt.
Scitote quia prope est regnum dei. Luce XXI. Onse lieve [!] seyt hier dat dat rijck gods is in ons. Ende sunte Pauwel seyt dat onse salicheit naere by ons is dan doe wij geloeveden. Nu sult gij ten yersten weten hoe dat rijcke gods on nae is, ten anderen wanneer ons dat rijcke gods by is. Hier ...
Explicit:... vreemde. Die propheet seit: God leyt die gerechten doir enen enggen wech in die brede straet dat sij comen in die wijtte ende in die breyde dat is in ware vryeheit des geestes die een geest mit god worden is. Dat wij hem alle volgen dat hij ons brenge in hem dair toe help ons god. Amen.
Texttyp:Predigt
Thema/Regest:T2
Bibelstellen:Lc 21,21
Parallelüberlieferung:B 1 (18v-19r), Lo 1 (91va-94rb), Kö 3 (20v-23r);
Melk, Stiftsbibliothek, Cod. 705 (371; G 33), f. 316rb, Fragment (stark abweichend);
Drucke: KT (f. 16va-17vb).
Edition:
  • Quint, J./Steer, G. (Hg.), Meister Eckhart, Die deutschen und lateinischen Werke, hg. im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Abt. I: Die deutschen Werke, Stuttgart 1936ff., DW III, 68.
  • Pfeiffer, F. (Hg.), Deutsche Mystiker des vierzehnten Jahrhunderts, Bd. II: Meister Eckhart, Leipzig 1857 (ND Aalen 1962), Pr. 69.
Sonstiges/Bemerkungen:"Der Predigttext ist in KT und Lo1 im ganzen zwar inhaltlich und im Wortlaut ziemlich gleichmäßig überliefert. Das hintert indessen nicht, daß der KT-Text im einzelnen sehr viele Abweichungen, insbesondere Lücken, gegenüber dem Lo1-Text aufweist, daß er u.a. fast alle meister-Zitate als solche und einige Rückverweise ausläßt. Irgendeine engere verwandtschaftliche Bindung zwischen den beiden Volltexten, etwa auf Grund von gemeinsamen eindeutigen Fehllesarten, ist nicht zu erkennen. Fraglos ist der Lo1-Text im ganzen verläßlicher und vollständiger als der von KT. - Das kurze und im Wortlaut stark abweichende Me2-Fragment ermöglicht, soviel ich sehe, keine eindeutige Zuweisung zu KT oder zu Lo1." (Quint/Steer, S. 138)
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Eingestellt am: 15. Mär 2018 13:58
Letzte Änderung: 16. Jul 2018 16:12
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