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Meister Eckhart [Anonym]: Predigt 53 (DW II), bearb. Version 'Vocatum est nomen eius Iesus'

Enthalten in:Nürnberg, Stadtbibliothek. Cent. VI, 58
Sammelhandschrift
lfd. Nr.:5
Zählung lt. Katalog:2
Foliierung:70v-75r
Verfasser:Meister Eckhart [Anonym]
Bezeichnung/Überschrift:Predigt 53 (DW II), bearb. Version 'Vocatum est nomen eius Iesus'
Incipit:Uocatum est nomen eius ih's': 'Sin namen ist genant ih's '. Wilt dv wissen die luterkeit, die adelkeit vnd die I wirdikeit, die hie in disem heiligen namen I ih's beslossen ist, so ist dz vnvssprechelichen allen züngen …
Explicit:… Wer eynige ist, der ist gescheiden von allen andern dingen vnd in sich selber gesamet. Dar vmb sprach wol der vater in eynigkeit den sun vnd alzo auch in im alle ding.
Texttyp:Predigt
Anlass:T 8
Bibelstellen:
  • Lc 2,21
  • Ps 67,5
  • Ps 61,12
Personennamen:
  • Augustinus
  • Seneca
  • David
Parallelüberlieferung:Ba1, G2, H4, Ka1, Ka2, Kon, M57, N7 (S. 525)
Compilatio mystica: G9, M7, Z4
Drucke: BT, HT
Angaben zur Parallelüberlieferung nach Klimanek (http://www.meister-eckhart-gesellschaft.de/Hss-DW.htm), ggf. mit Ergänzungen von Triebel (http://eckhart.de/index.htm?predigt.htm#p53)
Edition:
  • Quint, J./Steer, G. (Hg.), Meister Eckhart, Die deutschen und lateinischen Werke, hg. im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Abt. I: Die deutschen Werke, Stuttgart 1936ff., DW II, 53, S. 529,1-537,1 (ohne diese Hs.) und S. 538-541 (Abdruck des gesamten Textes nach dieser Hs.).
  • Strauch, Ph. (Hg.), Paradisus anime intelligentis (DTM 30), Berlin 1919, Nr. 46.
  • Pfeiffer, F. (Hg.), Deutsche Mystiker des vierzehnten Jahrhunderts, Bd. II: Meister Eckhart, Leipzig 1857 (ND Aalen 1962), Pr. 22, S. 91,27-93,14.
  • Jostes, F. (Hg.), Meister Eckhart und seine Jünger. Ungedruckte Texte zur Geschichte der deutschen Mystik (Collectanea Friburgensia, Fasc. 4), Freiburg/Schweiz 1895 (ND Berlin/New York 1972), Nr. 73.
  • Willing, A., Literatur und Ordensreform im 15. Jahrhundert. Deutsche Abendmahlsschriften im Nürnberger Katharinenkloster (Studien und Texte zum Mittelalter und zur frühen Neuzeit, Bd. 4), Münster/New York/München/Berlin 2004, S. 64.
Literatur:
  • Nemes, B. J., Re-Skript und Re-Text – Wertlos und entstellt? Oder: Über die guten Seiten einer 'schlechten' Eckhart-Handschrift (Ein Fundbericht), in: Zeitschrift für deutsche Philologie 131 (2012), S. 73-102, hier S. 89-97.
  • Quint, J., Neue Handschriftenfunde zur Überlieferung Meister Eckharts und seiner Schule, Stuttgart 1940. (Meister Eckhart, Die deutschen und lateinischen Werke III, Untersuchungen 1) S. 162f.
  • Quint, J./Steer, G. (Hg.), Meister Eckhart, Die deutschen und lateinischen Werke, hg. im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Abt. I: Die deutschen Werke, Stuttgart 1936ff., DW II, 53, S. 525-527.
Sonstiges/Bemerkungen:"Der Text der Predigt ist, abgesehen von kleinen Lücken und dem fehlenden Schlußstück, in der Hs. ganz überliefert und in kleine Abschnitte zerlegt, die alle durch den Schrifttext 'Vocatum est nomen eius ih's' (Luk.2,21) eingeleitet werden, der auch den beiden in der Hs. auf f. 69r-70v voraufgehenden Stücken zugrunde liegt." (DW II, S. 525)
Den Beobachtungen Nemes‘ zufolge dürfte N7 als unmittelbare Vorlage für die Überlieferung im St.Galler Cod. 1066, Bl. 43ra-45rb (G2) gedient haben (vgl. S. 89-97).
Der bearbeiteten Version der Predigt nach der Nürnberger und St. Galler Hs. gehen zudem jeweils oben erwähnte zwei Textabschnitte voraus, die bei Nemes nach N7 mit den Varianten von G2 als Ganzes abgedruckt sind (S. 95f.).
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Eingestellt am: 27. Apr 2018 09:38
Letzte Änderung: 27. Apr 2018 09:38
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