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Anonym: Mystischer Mosaiktraktat (enthält Meister Eckhart, Predigt 116A (DW IV/2) sowie den Traktat von den vier Wachen der minnenden Seele)

Enthalten in:Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek. Cod. theol. et phil. 2° 283
[Mystische Sammelhandschrift]
lfd. Nr.:82
Zählung lt. Katalog:7
Foliierung:275vb-278va
Verfasser:Anonym
Bezeichnung/Überschrift:Mystischer Mosaiktraktat (enthält Meister Eckhart, Predigt 116A (DW IV/2) sowie den Traktat von den vier Wachen der minnenden Seele)
Texttyp:Traktat
Parallelüberlieferung:zum "Traktat von den vier Wachen der minnenden Seele" (Bl. 275vb-278ra):
Einsiedeln, Stiftsbibliothek, Cod. 278 (1040), 279a – 281b;
München, Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 627, 243ra-244ra;
München, Bayerische Staatsbibliothek,. Cgm 628, 86ra-vb;
Nürnberg, Stadtbibliothek, Cent. VI, 43m, 147r-149r.
Edition:Pfeiffer, F. (Hg.), Deutsche Mystiker des vierzehnten Jahrhunderts, Bd. II: Meister Eckhart, Leipzig 1857 (ND Aalen 1962).
Literatur:
  • Nemes, B. J., Eckhart lesen – mit den Augen seiner Leser. Historisch mögliche Eckhart Lektüren im Augustinerchorherrenstift Rebdorf, in: Löser, F. / Schiewer, H.-J. / Schiewer, R. (Hg.), Meister Eckharts Werk und seine Wirkung: Die Anfänge (Jahrbuch der Meister Eckhart Gesellschaft 11) Stuttgart 2017, S. 165-195, hier: S. 187f.
  • Schneider, K., Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München: Cgm 501-690 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,4), Wiesbaden 1978, S. 259f., 268.
Sonstiges/Bemerkungen:Der Mosaiktraktat enthält auf Bl. 275vb-278ra den Traktat Pfeiffer II, 76 (1).

Laut Nemes entspricht der Text auf diesen Blättern dem "Traktat von den vier Wachen der minnenden Seele". Da der Text in der Forschung bisher noch wenig Beachtung gefunden hat, ist es ohne weiteres nicht möglich, die Überlieferungslage genau zu rekonstruieren. Dennoch gibt es Anhaltspunkte, die auf eine Verwandtschaft der Texte in den oben genannten Hss. hinweisen.
In den Münchner Hss. Cgm 627 sowie Cgm 628 sind die 'Vier Wachen' in ein jeweils in gleicher Zusammensetzung vorkommenden Mosaiktraktat eingebettet. (vgl. Schneider, S. 259 und 268)
Anhand der Fassung des Textes in der Hs. München, Cgm 627 demonstriert Nemes in seinem Aufsatz Verfahren der Eckhart-Rezeption. So soll der Traktat ihm zufolge In Kenntnis der Eckhart-Predigt Q31 verfasst worden sein, wie er es mittels einer Gegenüberstellung exemplarischer Zitate aus den 'Vier Wachen' und korrespondierenden aus der Predigt verdeutlicht. (vgl. Nemes, S: 187f.) Zudem findet sich dort der Hinweis auf die Überlieferung des Textes in Stuttgart, Cod. theol. et phil. 2° 283. (vgl. Nemes, S. 187)
Ein weiterer Textzeuge ist die Hs. Einsiedeln, Cod. 278 (1040). Auch dort finden sich, wie bereits im Falle der Fassung des Textes in München, Cgm 627, die gleichen inhaltlichen Parallelen zur Eckhart-Predigt.
Nahezu identische Incipits und Explicits verdeutlichen schlie0lich die Verwandtschaft des Einsiedelner Textes mit diesem in der Hs. Nürnberg, Cod. Cent. VI, 43m.
(Marcus Diel)
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Eingestellt am: 01. Feb 2012 14:33
Letzte Änderung: 10. Jul 2018 11:48
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