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Handschrift ::
Sammlung von Erbauungsschriften in Prosa und Versen

Kodikologischer Teil

Bibliothek:Berlin, Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz
Signatur:Ms. germ. oct. 137
Siglen:
  • C (Visio Philiberti-Sigle, Karajan)
  • U (Mönch von Salzburg-Sigle, Spechtler)
  • f9 (Barlaam und Josephat-Sigle, Prillwitz)
  • C (Ave praeclara-Sigle, Wachinger)
Titel lt. Katalog:Sammlung von Erbauungsschriften in Prosa und Versen
Provenienz:Nürnberg, Dominikanerinnenkonvent St. Katharina [Teil I und II]
Schönensteinbach (Elsass), Dominikanerinnenkonvent [Teil III]
Provenienz ermittelt durch:Degering, S. 54; Prillwitz, S. 93; Besitzvermerke auf der Innenseite des Vorderspiegels und auf Bl. 265v. [Teil I + II]
Krämer, S. 615 u. 716. [Teil III]
Vorbesitzer:
  • bis 1839: Antiquariat Matthäus Kuppitsch in Wien (Spechtler, S. 64; Prillwitz, S. 93). Zur Bedeutung von Kuppitschs Privatbibliothek für die Überlieferungsgeschichte mittelalterlicher deutscher Handschriften vgl. auch Henkel. [Teil I + II]
  • 1845: Berlin, Antiquariat A. Asher
Alter:15. Jh. (1444), 1. Hälfte, 2. Viertel
Alter ermittelt durch:Schneider 2005, S. 115
Entstehung:Nach den Angaben des alten Kataloges des Katharinenklosters vom Jahre 1456/69 lässt sich die Hs. in drei Teile gliedern: [D]as erst teil hat swester Katherina Tucherin selig in das closter procht (= BI. *1r - 113), und das ander teil haben die swester hynnen geschriben (= Bl. 114 - 200), und das III. teil haben uns die swester von Steinpach geschickt oder gegeben (= BI. 201 - 265). (MBK, S. 628,9-21)
“Dieser dritte Teil wird wohl 1428 nach Nürnberg gekommen sein, als etwa ein Dutzend Schwestern aus Schönensteinbach im Elsaß ins Katharinenkloster übersiedelten.“ (Prillwitz, S. 93) Der dritte Teil ist im Jahr 1428 ins Katharinenkloster gekommen, als Schwestern aus dem elsässischen Schönensteinbach laut altem Katalog acht Kodizes mitbrachten. (vgl. Willing, S. LXXII)
Die Art der Erwerbung der sechs Einzelblätter, die nun das in der Bayerische Staatsbibliothek aufbewahrte Münchner Fragment Cgm 5259/64 bilden, ist unbekannt. (vgl. Schneider 2006, S. 115). Sie wurden der urspränglichen Hs. des Nürnberger Katharinenklosters “vermutlich vor dem Ankauf durch die Berliner SB entnommen.“ (ebd.)
Einträge:Alte Signatur des Katharinenkosters auf Bl. *1r: N II (rot), auf der gleichen Seite zudem die aktuelle Signatur mit Bleistift.
Identische Besitzervermerke auf der Innenseite des Vorderspiegels und auf Bl. 265v: Das puechlein gehoert in das closter zu sant katherina predigerorden in nuernwerg
Zahlreiche Federproben aus dem 15. Jh. auf Bl. *6r und Bl. 265v.
“Zahlreiche auf den Inhalt bezogene Marginalien von Händen des 15. Jh.s.“ (Schmidt, S. 2). So z.B. auf Bl. 126v: coma poma.
Verweis von Karajans auf seine 'Frühlingsgabe für Freunde älterer Literatur' auf Bl. 160v. Von dessen Hand ebenfalls Zeilenangaben am Rand in Fünferschritten von Bl. 160v-175v.
Schreibsprache:oberpfälzisch [Teil I]
nürnbergisch/oberpfälzisch nach alemannischer (vermutlich aus dem Dominikanerinnenkonvent Schönensteinbach / Elsass stammender) Vorlage [Teil II]
alemannisch (Bl. 201-265) [Teil III]
Schreibsprache ermittelt durch:Schneider 2005, S. 115, Schmidt, S. 5; Prillwitz, S. 95
Beschreibstoff:Papier, abgesehen von einigen fleckigen Stellen und abgestoßenen Rändern gut erhalten
Umfang:VI + 265 Bll.
Lagen/Foliierung:27 Lagen: 1 + (V - 5) + 8VI + VII + II + (VII - 1) + 2VI + (IV - 1) + 3VI + (VI - 5) + 7IV + (V - 1) + 1 (Prillwitz, S. 94). Die Lagen sind durchgehend mit Wortreklamanten und einer Lagenzählung versehen. Eine ausführliche Übersicht zu den einzelnen Lagen bei Schmidt, S. 4.
Blattverlust u.a. zwischen Bl. 151 und 152. Zu weiteren Blattverlusten in Form ausgerissener Blätter vgl. Schmidt, S. 4. Sechs Blätter wurden der Handschrift entnommen und liegen in München, BSB, Cgm 5249/64. Um eine doppelte Zählung zu vermeiden, wird die Foliierung der Textbestandteile auf den Münchner Fragmentblättern im Foglenden mit dem Zusatz “**“ gekennzeichnet.
Foliierung: Die 6 teils leeren Vorsatzblätter sind mit einer modernen Bleistiftfoliierung versehen und tragen die Ziffern *1 - *6. Die darauffolgenden 84 Bll. sind mit einer römischen Zählung, rot rubriziert in der Mitte der Seite oberhalb des Schriftraumes, bezeichnet. Parallel dazu eine moderne Bleistiftzählung ab Bl. 1r, die bei Bl. 19r abbricht und ab Bl. 85r wieder einsetzt. Mit dieser Zählung wird der Rest der Hs. fortlaufend paginiert. (vgl. Schmidt, S. 1; Prillwitz, S. 94)
Blattgröße:144-150 x 100-110 mm
Format Schriftraum:95-120 x 60-90 mm
Spalten:1
Zeilen:11-27
Schriftarten:Bastarda
Hände/Schreiber:
  • München, BSB, Cgm 5259/64:
    1. Bl. 1r-2r (vgl. Schneider 1965, S. XXV, Abb. 14)
    2. Bl. 2v-5v
    3. Bl. 6r-v
  • Berlin, SBB-PKK, Ms. germ. oct. 137:
    1. Bl. *1
    2. Bl. Bl. 1-111
    3. Bl. 115-124
    4. Bl. 127-128r
    5. Bl. 128v-154r
    6. Bl. 155-195
    7. Bl. 196-200
    8. Bl. 201-256 und 263v-264
    9. Bl. 257-263r
    10. dazu kommen noch einige Notizen einer Bibliothekarin aus dem 15. Jh.
Buchschmuck:“Schmucklose rote Initialen, rote Durchstreichungen, rote Überschriften, etc. Schriftspiegelumrandung mit dünnen Tintenstrichen […]. Ohne jeden weiteren Schmuck.“ (Schmidt, S. 2)
“Über die gesamte Doppelseite *6r/1r eine “Federzeichnung in brauner Tinte: auf der linken Seite eine nackte Frau mit langem offenen Haar, auf angedeutetem Rasenstück mit roten Blüten stehend, in ihrer linken Hand eine Geißel haltend; auf der rechten Seite deren sechs Schnüre; alle Geißelteile mit Beschriftungen, zum Teil in roter Tinte. Vermutlich ist die Frau als Seele zu verstehen die sich mit den Tugenden züchtigt.“ (Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, S. 48, mit Abb. auf Tafel 44.VIII) Dem Stab der Geißel ist zugeordnet Gotlich mynne / bruderlich lieb (rot), den sechs Schnüren demutikeit, Gedultikeit, Gehorsamkeit (je in schwarz) sowie versmehung zeitlich ding, Messickeit, keuscheit. Die Zeichnung bezieht sich auf den anschließenden Traktat 'Eine geistliche Geißel'.
Rubrizierung:ja
Einband:“Der originale Einband des 15. Jahrhunderts besteht aus Holzdeckeln, die mit ehemals weißem, jetzt aber nachgedunkeltem und fleckigem Leder bezogen sind. Die Außenseiten des Einbandes sind durch eine leichte Blindpressung mit dem Streicheisen verziert. Die beiden Schließen und zwei Nägel zum Einhaken auf dem Vorderdeckel sind abgerissen. Auf dem unteren Teil des Rückendeckeis ist ein rotes Lederschildchen mit der jetzigen Signatur in Golddruck angebracht. Die ehemals an die Innenseiten der Deckel geklebten Pergarnentblätter sind losgelöst und als erstes und letztes Blatt in die Handschrift mit aufgenommen.“ (Prillwitz, S. 94f.)
Sonstige Vermerke:Leere Blätter: *2r-*5r (bis auf Schriftspiegelumrandung), 66v, 112r-114v (Bl. 114r-v bis auf Schriftspiegelumrandung), 125v-126v (bis auf Schriftspiegelumrandung), 255r-256r, 265r.
Einbandmakulatur: schwer lesbarer, lat.-ital. Traktat des 14. Jh.s. (vgl. Schmidt, S. 7; Willing, S. 700). Inc. auf dem vorderen Innenspiegel: mento per lo spirito / santo paraclu[…] p dona / me meser Jeso cristo p / efferta quod est aperire … und auf dem hinteren Innenspiegel: dale tenebre elodi da / la nocte E…agnoli ri da / li boni C… eser … / da me eli bona lanema / mia dala potestate del ….
ID der Handschrift:14220

Enthaltene Texte

Zählung Foliierung Texttyp Titel Anlass Bibelstelle
1. 1 1**r-2**r Exempel Anonym (Meister Eckhart) [Meister Eckhart]: Spruch Pf. 69 'Meister Eckharts Tochter'
2. 2 2**v-5**v Lied Anonym: Mariengrüße
3. 3 6**r-v Lied Mönch von Salzburg (2VL 6, 658ff.): "Lauda Sion salvatorem" (G 41), lat.-dt., Fragment
4. 1 *1r-v Inhaltsverzeichnis Anonym: Inhaltsverzeichnis
5. 2 1v-18v Traktat Eine geistliche Geißel (2VL 2, Sp. 1162)
6. 3 18v-19r Reimpaarverse Anonym: Regeln für das Zusammenleben im Kloster in Versen
7. 4 19v-47r Evangelienharmonie Anonym: Die Abschiedsreden Jesu (Evangelienharmonie)
8. 5 47r-67r Predigt Anonym: Predigt auf Mariä Verkündigung
9. 6 67v-110r Predigt Anonym: Heidelberger Predigt auf Mariä Himmelfahrt (Morvay/Grube T203)
10. 7 110r-111v Traktat Anonym: Traktat über das Wesen Mariens (Brunnenallegorie)
11. 8 115r Traktat Anonym: Traktat von der Buße
12. 9 115r-117v Traktat Anonym (Cyprian von Karthago) [Cyprian von Karthago]: Traktat über die Jungfräulichkeit
13. 10 118r-124v Traktat Anonym: Traktat über vierzehn Gründe, weshalb Gott Gnade entzieht
14. 11 127r-127v Lied Anonym: Lied von der Vergänglichkeit der Zeit
15. 12 127v-133v Sequenz Anonym: "Ave praeclara maris stella", dt. (2VL 1, Sp. 568-570 + 2VL 11, Sp. 193-195)
16. 13 134r-135r Sequenz Anonym: "Ave praeclara maris stella", dt. (2VL 1, Sp. 568-570 + 2VL 11, Sp. 193-195)
17. 14 135v-139r Traktat Mönch von Salzburg (2VL 6, 658ff.) [Anonym]: Das goldene ABC von Maria (G1)
18. 15 139r-146r Lehrgedicht Anonym: Der Seele Kranz (2VL 8, Sp. 1017-1022 + 2VL 11, Sp. 1413)
19. 16 146r-148r Lehrgedicht Anonym: 'Ain gemaine lere' (2VL 1, Sp. 709f.)
20. 17 148v-151v Legende Rudolf von Ems (2VL 8, Sp. 322-345 + 2VL 11. Sp.1344f.): 'Barlaam und Josephat', Exzerpt
21. 18 151v-153r Lied Mönch von Salzburg (2VL 6, 658ff.) [Anonym]: "Lauda Sion salvatorem" (2VL 5, Sp. 613f.) (G 41), lat.-dt., Fragment
22. 19 153r-154r Hymnus Anonym (Mönch von Salzburg (2VL 6, 658ff.): "Veni creator spiritus", (2VL 10, Sp. 214-224), lat.-dt.
23. 20 155r-v Gebet Anonym: Gebet zu Maria
24. 21 155v-156v Gebete Anonym: Gebete zu Christus
25. 22 156v-158r Traktat Anonym: Sieben Tagzeiten zur Betrachtung des Leidens Christi
26. 23 158v-160r Lied "Ave virginalis forma", dt. (G 5): Mönch von Salzburg (2VL 6, 658ff.) [Anonym]
27. 24 160v-175v Streitgedicht Anonym: "Visio Philiberti" (2VL 10, Sp. 412-418), dt. Versübersetzung 1
28. 25 176r-195v Gedicht Anonym: 'Von dem jungesten tage' (2VL 4, Sp. 929-931 + 2VL 11, Sp. 822), Fassung I
29. 26 196r-200v Predigt Anonym: Neujahrspredigt
30. 27 200v Verse Anonym: Verse, dt.
31. 28 201r-249v Traktat Bernhard von Clairvaux (Pseudo) [Bernhard von Clairvaux]: Tractatus de interiori domo, Kap. 1-22, dt.
32. 29 249v-250v Traktat Anonym: Traktat über den demütigen und gehorsamen Menschen
33. 30 251r-252v Traktat Anonym: Traktat über vier Dinge für einen wartenden Menschen
34. 31 253r Traktat Anonym: Traktat über die drei Dinge eines vollkommenen Menschen
35. 32 253v-254r Traktat Anonym: Traktat über Demut
36. 33 254r-254v Traktat Anonym: Traktat über sündige Gedanken
37. 34 254v Ermahnung Anonym: Ermahnung an eine gottsuchende Schwester
38. 35 256v Sprüche Anonym: Sprüche über die Freude und die Furcht der Seele
39. 36 257r-264r Traktat Anonym: Traktat von der Gottesliebe
40. 37 264r Dictum Anonym [Bernhard von Clairvaux]: Dictum
41. 38 264v Traktat Anonym: Traktat über die Selbsterkenntnis der Sünde

Bibliographischer Teil

Katalog:
  • Schmidt, W., Archivbeschreibung: Berlin, SBB, mgo 137 (29 Bll.), 1933.
  • Karajan, Th. v., Frühlingsgabe für Freunde älterer Literatur, Wien 1839, S. 145-150.
  • Degering, H., Kurzes Verzeichnis der germanischen Handschriften der Preußischen Staatsbibliothek III. Die Handschriften in Oktavformat und Register zu Band I-III (Mitteilungen aus der Preußischen Staatsbibliothek IX), Leipzig 1932 (ND Graz 1970), S. 54f.
  • Spechtler, F.V. (Hg.), Die geistlichen Lieder des Mönchs von Salzburg (Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschichte der germanischen Völker NF. 51), Berlin 1972, S. 64f. (Nr. 20) und S. 81 (Nr. 57) [München, BSB, Cgm 5259/64].
  • Willing, A. (Hg.), Die Bibliothek des Klosters St. Katharina zu Nürnberg. Synoptische Darstellung der Bücherverzeichnisse, 2 Bde., Berlin 2012, S. 699-710.[auch München, BSB, Cgm 5259/64].
  • Schneider, K., Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die mittelalterlichen Fragmente Cgm 5249-5250 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,8), Wiesbaden 2005, S. 115f. [München, BSB, Cgm 5259/64]
Literatur:
  • Appelhans, P., Untersuchungen zur spätmittelalterlichen Mariendichtung. Die rhythmischen mittelhochdeutschen Mariengrüße (Germanische Bibliothek, Dritte Reihe), Heidelberg 1970, S. 36f. (Nr. 18,5). [München, BSB, Cgm 5259/64]
  • Fries, W., Kirche und Kloster zu St. Katharina in Nürnberg, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 25 (1924), S. 1-143, hier: S. 135.
  • Henkel, N., Eine verschollene Handschrift aus St. Paul. Zur Geschichte der ehemaligen Kuppitsch-Handschrift des 'Buchs der Rügen', in: Die mittelalterliche Literatur in Kärnten. Vorträge des Symposions in St. Georgen/Längsee vom 8.-13.9.1980 (Wiener Arbeiten zur germanistischen Altertumskunde und Philologie, Bd. 16), S. 67-85, hier: S. 76.
  • Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, begonnen von Hella Frühmorgen-Voss und Norbert H. Ott, hg. von Ulrike Bodemann, Kristina Freienhagen-Baumgardt und Peter Schmidt, Bd. 6/1 (Geistliche Lehren und Erbauungsbücher, von Christine Stöllinger-Löser unter Mitarbeit von Peter Schmidt), München 2013, S. 48, Nr. 44.8.2 [auch München, BSB, Cgm 5259/64] und Tafel 44.VIII.
  • Krämer, H. J. / Bernhard, M., Mittelalterliche Bibliothekskataloge Deutschlands und der Schweiz. Bd. 5. Ergänzungsbd. 1: Handschriftenerbe des deutschen Mittelalters (Vol. 1-3), München 1989/1990, S. 615 (Nürnberg, Dominikanerinnen, S. Katharina) u. S. 716 (Straßburg, Schönsteinbach, Diöz. Straßburg).
  • Meyer, F. A. / Rietsch, H., Die Mondsee-Wiener Liederhandschrift und der Mönch von Salzburg. Eine Untersuchung zur Litteratur- und Musikgeschichte. Nebst den zugehörigen Texten aus der Handschrift und mit Anmerkungen, 2 Bde. (Acta Germanica III + IV), Berlin 1894-1896, Bd. 1, S. 25 (Nr. 34).
  • Prillwitz, S., Überlieferungsstudie zum 'Barlaam und Josaphat' des Rudolf von Ems. Eine textkritisch-stemmatologische Untersuchung, Kopenhagen 1975, S. 93-95.
  • Schiller, I., Die handschriftliche Überlieferung der Werke des Heiligen Augustinus, Bd. 5,2: Ostdeutschland und Berlin (Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 791; Veröffentlichungen der Kommission zur Herausgabe des Corpus der lateinischen Kirchenväter XXVI), Wien 2009, S. 174.
  • Schmidtke, D., Geistliche Schiffahrt, in PBB 92 (Tübingen 1970), S. 115-177, hier: S. 119, 124, 125.
  • Schneider, K., Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die mittelalterlichen Fragmente Cgm 5249-5250 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,8), Wiesbaden 2005, S. 115. [München, BSB, Cgm 5259/64]
  • Schneider, K., Die deutschen mittelalterlichen Handschriften. Beschreibung des Buchschmucks Heinz Zirnbauer (Die Handschriften der Stadtbibliothek Nürnberg, Bd. 1) Wiesbaden 1965, S. XXV, Abb.14. [München, BSB, Cgm 5259/64]
  • Wachinger, B., Der Mönch von Salzburg (Hermaea NF. 57), Tübingen 1989, S. 50, 204f. [München, BSB, Cgm 5259/64]
  • Williams, U. / Williams-Krapp, W. (Hg.), Die 'Offenbarungen' der Katharina Tucher (Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte 98), Tübingen 1998, S. 15.
  • Willing, A. (Hg.), Die Bibliothek des Klosters St. Katharina zu Nürnberg. Synoptische Darstellung der Bücherverzeichnisse, 2 Bde., Berlin 2012, S. LXXIIf., XCIV, XCVII.
Literatur zu enthaltenen Texten:
  • Appelhans, P., Untersuchungen zur spätmittelalterlichen Mariendichtung. Die rhythmischen mittelhochdeutschen Mariengrüße (Germanische Bibliothek, Dritte Reihe), Heidelberg 1970, S. 36f. (Nr. 18) (dort mit weiteren Editionen und Literatur).
  • Bauerreiß, R., Wer ist der Mönch von Salzburg?, in: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens 52 (1934), S. 204-220, hier: S. 206, Anm. 9 u.ö.
  • Bauerreiß, R., Wer ist der Mönch von Salzburg?, in: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens 52 (1934), S. 204-220, hier: S. 206, Anm. 9 u.ö..
  • Breuer, W., Predigten, in: Bäumer, R. (Hg.), Marienlexikon. Hg. im Auftr. des Institutum Marianum Regensburg e.V., Bd. 5., St. Ottilien 1993, S. 297-310, hier: S. 310.
  • Fechter, W., Der Seele Kranz' ('Der Tugenden Kranz'), in: 2VL 8 (1992), Sp. 1017-1022, hier: Sp. 1017 (dort mit weiterer Literatur).
  • Hilg, H., Das Marienleben des Heinrich von St. Gallen. Text und Untersuchung, (Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters 36), München 1981, S. 38f. mit Anm. 66 (zu den Mariengrüßen).
  • Hoffmann, W.J., Konrad von Heimesfurt. Untersuchungen zu Quellen, Überlieferung und Wirkung seiner beiden Werke 'Unser vrouwen hinvart' und 'Urstende' (Wissensliteratur im Mittelalter 37), Wiesbaden 2000, S. 335.
  • Höver, W., Bernhard von Clairvaux, in: 2VL 1 (1978), Sp. 754-762 + 2VL 11 (2004), Sp. 241f., hier. Bd. 1, Sp. 758f. (mit weiterer Literatur).
  • Jostes, F. (Hg.), Meister Eckhart und seine Jünger. Ungedruckte Texte zur Geschichte der deutschen Mystik (Photomechanischer Nachdruck mit einem Wörterverzeichnis von Peter Schmitt und einem Nachwort von Kurt Ruh), De Gruyter Berlin (u.a.) 1972, S. 207-210.
  • Karajan, Th. v., Frühlingsgabe für Freunde älterer Literatur, Wien 1839, S. 145-164.
  • Karajan, Th. v., Frühlingsgabe für Freunde älterer Literatur, Wien 1839, S. 148.
  • Karajan, Th. v., Frühlingsgabe für Freunde älterer Literatur, Wien 1839, S. 148. (mit Abdruck der ersten vier Verse)
  • Karajan, Th. v., Frühlingsgabe für Freunde älterer Literatur, Wien 1839, S. 149.
  • Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, begonnen von Hella Frühmorgen-Voss und Norbert H. Ott, hg. von Ulrike Bodemann, Kristina Freienhagen-Baumgardt und Peter Schmidt, Bd. 6/1 (Geistliche Lehren und Erbauungsbücher, von Christine Stöllinger-Löser unter Mitarbeit von Peter Schmidt), München 2013, S. 48, Nr. 44.8.2 und Tafel 44.VIII.
  • Keinz, F., Altdeutsche kleinigkeiten, in: ZfdA 38 (1894), S. 145-160, hier: S. 157, Nr. IX.
  • Kesting, P., Cyprian von Karthago, in 2VL 2 (1980), Sp. 23-25, hier: Sp. 23.
  • Kleinert, G., Über den Streit zwischen Leib und Seele. Ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte der Visio Fulberti, Diss. Halle 1880, S. 66.
  • Lipphardt, W., 'Ave praeclara maris stella' (deutsch), in: 2VL 1 (1978), Sp. 568-570, hier: Sp. 569 (Nr. 5, weitere Literatur dort) + Kornrumpf, G. in: 2VL 11 (2004), Sp. 193-195, hier: Sp. 193.
  • Lipphardt, W., 'Ave praeclara maris stella' (deutsch), in: 2VL 1 (1978), Sp. 568-570, hier: Sp. 569 (Nr. 6, weitere Literatur dort) + Kornrumpf, G. in: 2VL 11 (2004), Sp. 193-195, hier: Sp. 193.
  • Löser, F. (Hrsg.), unter Mitarbeit von Robert Steinke und Günter Hägele, Meister Eckhart in Augsburg. Deutsche Mystik des Mittelalters in Kloster, Stadt und Schule. Katalog zur Handschriftenausstellung in der Schatzkammer der Universitätsbibliothek Augsburg (18. Mai bis 29. Juli 2011), Augsburg 2011, S. 45 (Nr. 54).
  • Machielsen, J. (Hg.), Ascetica, monastica, (Indices) (Corpus Christianorum. Series Latina. Clavis patristica pseudepigraphorum medii aevi, Bd. 2 B), Turnhout 1990, Nr. 3089.
  • Meyer, F. A. / Rietsch, H., Die Mondsee-Wiener Liederhandschrift und der Mönch von Salzburg. Eine Untersuchung zur Litteratur- und Musikgeschichte. Nebst den zugehörigen Texten aus der Handschrift und mit Anmerkungen, 2 Bde. (Acta Germanica III + IV), Berlin 1894-1896, S. 25 (Nr. 34).
  • Mittelalterliche Bibliothekskataloge Deutschlands und der Schweiz. Band III. Teil 3: Bistum Bamberg, bearb. v. Ruf, P., München 1939, (ND München 1961), S. 628,9-18.
  • Morvay, K. / Grube, D., Bibliographie der deutschen Predigt des Mittelalters: veröffentlichte Predigten (MTU 47), München 1974, T 203, S. 198f.
  • Palmer, N. F., 'Visio Philiberti', in: 2VL 10 (1999), Sp. 412-418, hier Sp. 414f. (II.1.).
  • Palmer, N. F., Die letzten Dinge in Versdichtung und Prosa des späten Mittelalters, in: Harms, W. / Johnson, L. P. (Hg.), Deutsche Literatur des späten Mittelalters. Hamburger Colloquium 1973, Berlin 1975, S. 225-239.
  • Palmer, N.F., 'Visio Tnugdali'. The German and Dutch Translations and their Circulation in the Later Middle Ages, München 1982, S. 237.
  • Palmer, N.F., 'Visio Tnugdali'. The German and Dutch Translations and their Circulation in the Later Middle Ages, München 1982, S. 417 (1.), 418.
  • Prillwitz, S., Überlieferungsstudie zum 'Barlaam und Josaphat' des Rudolf von Ems. Eine textkritisch-stemmatologische Untersuchung, Kopenhagen 1975,hier bes. S. 95, 271f.
  • Reuschel, K. T., Untersuchungen zu den deutschen Weltgerichtsdichtungen des 11. bis 15. Jahrhunderts, 1. Teil, Leipzig 1985, S. 28-31.
  • Ruh, K., Bonaventura deutsch. Ein Beitrag zur deutschen Franziskaner-Mystik und -Scholastik (Bibliotheca Germanica 7), Bern 1956, S. 183.
  • Ruh, K., Eckhart-Legenden, in: 2VL 2 (1980), Sp. 350–353, hier Sp. 352 (Nr. 4).
  • Ruh, K., Eine geistliche Geißel, in: 2VL 2 (1980), Sp. 1162.
  • Röll, W., Zur Überlieferung der Lieder des Mönchs von Salzburg, in: ZfdA 99 (1970), S. 139-147 (Nr. 11).
  • Schiewer, H.-J./Costard, M., Predigten. Handschriften, in: Bäumer, R. (Hg.), Marienlexikon. Hg. im Auftr. des Institutum Marianum Regensburg e.V., Bd. 5., St. Ottilien 1993, S. 309-310, hier: S. 309.
  • Schiller, I., Die handschriftliche Überlieferung der Werke des Heiligen Augustinus, Bd. 5,2: Ostdeutschland und Berlin (Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 791; Veröffentlichungen der Kommission zur Herausgabe des Corpus der lateinischen Kirchenväter XXVI), Wien 2009, S. 166, 174.
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WWW-Ressourcen:
Abbildung/Reproduktion print:
  • Wachinger, S. 204f. [Bl. 6r und 6v aus München, BSB, Cgm 5259/64 sowie Bl. 151v und 152r aus Berlin, SBB-PKK, Ms. germ. oct. 137]
  • Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, S. 44 (Tafel 44.VIII) [Bl. *6r-1v]
Abbildung/Reproduktion online:

Auswertender Teil

enthaltene Predigten:
  • Anonym, Predigt zu Mariä Verkündigung (Morvay/Grube T 203)
  • Anonym, Heidelberger Predigt auf Mariä Himmelfahrt
  • Anonym, Neujahrspredigt
Verschlagwortung:Geistliche Sammelhandschrift, Frauenfrömmigkeit
Typologisierung:Eckhartmaterial innerhalb von Frömmigkeitsliteratur
Eingestellt am: 09. Mär 2018 10:26
Letzte Änderung: 15. Mär 2018 08:54
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